Und jetzt die Bettensteuer! Zur Finanzierung von Kulturangeboten!
Über was soll man sich mehr ärgern: über die Dreistigkeit der Kölner
Lokalpolitiker oder die offensichtliche Verachtung derjenigen, die oft
mehr als alle anderen Wirtschaftszweige für die Kultur einer Stadt tun?
Kaum ein Hotelier, der sein Haus und seine Stadt nicht mit den kulturellen
Angeboten in Form von Arrangements und Weekend-Specials, vermarktet; keine
Tagung, deren Rahmenprogramm nicht mit einem Konzert- oder Museumsbesuch
‚gewürzt‘ wird. Und keine Rezeption, deren Mitarbeiter den Hotelgästen
nicht die Sehenswürdigkeiten der Stadt ‚verkauft‘ -
kostenlos für die Stadt, versteht sich. Man kann nur hoffen, dass
die öffentliche Meinung diesem Spuk ein rasches Ende setzt, denn eins
dürfte doch wohl klar sein: am Ende zahlt der Gast – oder er bleibt
einfach weg.
Dennoch viel
Freude mit und in Hotels wünscht Ihnen